
Attribution im Leadmanagement gehört zu den zentralen Herausforderungen im Online-Marketing. Häufig werden Klickzahlen und Leadzahlen gemessen, aber nur selten wird klar, welche Leadquelle tatsächlich Umsatz erzeugt. Genau an dieser Stelle setzt ein durchdachtes Attribution-Modell an.
In diesem Beitrag wird erklärt, wie Attribution sinnvoll genutzt wird, welche Modelle es gibt und wie eine Plattform wie Leadnodes dabei hilft, Leadquellen datenbasiert zu bewerten und Entscheidungen zu treffen, die wirklich Wirkung zeigen.
Viele Tracking-Setups verlassen sich auf einfache Modelle wie Last-Click. Das bedeutet, dass dem letzten Klick vor der Conversion der gesamte Wert zugeschrieben wird. Dieses Vorgehen kann in vielen Fällen irreführend sein, weil bereits zuvor mehrere wertvolle Interaktionen stattgefunden haben.
Beispielsweise kann ein Lead zuerst über organische Suche kommen, später über eine Google-Kampagne erneut interagieren und erst nach einer E-Mail-Sequenz zum Abschluss gelangen. In einem solchen Fall ist schwer zu beantworten, welcher Touchpoint tatsächlich „entscheidend“ war – ohne ein solides Attribution-Modell.
Das Ergebnis:
First-Touch Attribution
Beim First-Touch-Modell erhält der erste Kontaktpunkt den vollen Wert. Dieses Modell eignet sich gut, um zu erkennen, welche Kanäle erste Aufmerksamkeit erzeugen. Ein Nachteil ist, dass spätere Touchpoints unberücksichtigt bleiben.
Last-Touch Attribution
Beim Last-Touch-Modell zählt nur der letzte Klick vor der Conversion. Dieses Modell ist etabliert und leicht umsetzbar, hat jedoch den Nachteil, dass es Entscheidungen zugunsten von Kanälen beeinflusst, die möglicherweise nur den Abschluss begünstigt haben, nicht aber den gesamten Prozess.
Multi-Touch Attribution
Dieses Modell berücksichtigt mehrere Touchpoints entlang der Customer Journey. Es führt zu einer faireren Bewertung der Leadquellen und zeigt den Beitrag jedes einzelnen Interaktionspunkts. Multi-Touch Attribution liefert die aussagekräftigsten Insights, weil der komplette Lead-Entwicklungsprozess abgebildet wird.
Ein Lead entsteht nicht in einem einzigen Schritt. Er bewegt sich durch mehrere Phasen: erstes Interesse, erneute Interaktionen, E-Mail-Kontakt, Vertriebsgespräch und schließlich Abschluss. Werden diese Schritte nicht im Gesamtzusammenhang gemessen, ergeben sich lediglich Bruchstücke statt echter Erkenntnisse.
Ein durchdachtes Attribution-Setup hilft dabei:
Mit der Leadnodes Leadmanagement Plattform entsteht eine zentrale Übersicht über Leads aus allen Quellen – inklusive Tracking, Qualifizierung und Reporting. Leadnodes ermöglicht:
Auf diese Weise zeigt Leadnodes nicht nur, wie viele Leads aus Google Ads oder SEO kommen, sondern wie viele daraus Angebote, echte Abschlüsse und wiederkehrende Kunden werden.
In diesem Zusammenhang können ergänzende Inhalte unterstützen:
Nachfolgend eine kompakte Anleitung zur Einführung von Attribution im Leadmanagement:
Typische Fehler, die Attribution unbrauchbar machen, sind:
Wenn diese Fehler vermieden werden, lassen sich aus Daten fundierte Entscheidungen ableiten statt aus Vermutungen.
Attribution im Leadmanagement ist keine bloße Option, sondern eine Voraussetzung dafür, Marketing-Entscheidungen datenbasiert zu treffen. Statt nur auf Klick- oder Leadzahlen zu schauen, geht es darum, Umsatzbeiträge klar zu verstehen.
Ein Multi-Touch-Attributionsmodell bringt Licht in die Customer Journey. Mit Leadnodes steht ein Werkzeug zur Verfügung, das dabei hilft, Leads nicht nur zu messen, sondern sie entlang ihres Wegs zu bewerten, zu qualifizieren und in Umsatz umzuwandeln.
Leadnodes, die Online-Plattform für Leadhandel & Management. Eigene Leads generieren, validieren, automatisiert verteilen und abrechnen.