So funktioniert der Lead-ROI-Rechner
Der Rechner stellt Ihre monatlichen Leadkosten dem erwarteten Deckungsbeitrag gegenüber:
- Leadkosten = Leadpreis × Anzahl Leads
- Erwartete Abschlüsse = Anzahl Leads × Abschlussquote
- Ertrag = Abschlüsse × Deckungsbeitrag pro Abschluss
- ROI = (Ertrag − Kosten) ÷ Kosten × 100
Ein ROI von 100 % bedeutet: Jeder investierte Euro kommt doppelt zurück. Ein negativer ROI heißt, dass der Leadkauf mit den aktuellen Werten Geld vernichtet – dann lohnt der Blick auf Abschlussquote und Leadpreis, bevor Sie den Einkauf stoppen.
Rechenbeispiel
100 Leads pro Monat à 45 €, 10 % Abschlussquote, 3.000 € Deckungsbeitrag pro Abschluss:
- Kosten: 100 × 45 € = 4.500 €
- Abschlüsse: 100 × 10 % = 10
- Ertrag: 10 × 3.000 € = 30.000 €
- Gewinn: 25.500 € → ROI: 567 %
Selbst wenn die Quote nur halb so hoch ausfällt, bleibt der Einkauf mit 233 % ROI deutlich profitabel – das Beispiel zeigt, wie viel Puffer eine ehrliche Kalkulation sichtbar macht.
Was ist ein guter ROI beim Leadkauf?
- Unter 0 %: Sofort gegensteuern – Quote, Leadqualität oder Preis stimmen nicht.
- 0–100 %: Positiv, aber fragil. Vertriebskosten und Ausfälle können das Ergebnis kippen.
- 100–300 %: Solide – typischer Zielkorridor für eingespielten Leadeinkauf.
- Über 300 %: Stark. Prüfen Sie, ob sich das Volumen skalieren lässt, bevor es der Wettbewerb tut.
Wichtig: Rechnen Sie mit dem Deckungsbeitrag, nicht mit dem Umsatz – sonst sieht jeder Leadkauf profitabel aus. Und messen Sie die Abschlussquote über einen vollen Verkaufszyklus, nicht über die ersten zwei Wochen.
Wer Leads an mehrere Vertriebspartner oder Käufer weitergibt, braucht dieselbe Transparenz pro Abnehmer: Leadnodes trackt Annahme, Rückgaben und Umsatz je Empfänger und rechnet automatisch ab – so sehen Sie den ROI nicht nur im Durchschnitt, sondern pro Kanal und Partner.


