Delivery, auf Deutsch Zustellung, ist der abschließende Schritt im Weg eines Leads: die technische Übergabe an den Käufer. Nachdem ein Lead eingegangen, validiert, qualifiziert und einem Empfänger zugeordnet wurde, muss er tatsächlich beim Käufer landen – möglichst schnell, im richtigen Format und mit allen relevanten Feldern. Hier trennt sich ein reibungsloser Prozess von einem, der an der Schnittstelle scheitert.
Delivery ist damit die Brücke zwischen der Lead-Distribution und dem operativen System des Käufers.
Übliche Zustellkanäle
Für die Zustellung stehen mehrere Wege zur Verfügung, die sich in Geschwindigkeit und Integrationstiefe unterscheiden:
- API: direkte, strukturierte Übergabe in Echtzeit, meist per HTTP-Request mit definierten Feldern.
- Webhook: der Lead wird automatisch an eine hinterlegte URL des Käufers gesendet, sobald er verfügbar ist.
- CSV-Export: gebündelte Übergabe mehrerer Leads, geeignet für batchbasierte Verarbeitung.
- CRM-Integration: der Lead landet direkt im Zielsystem des Käufers, etwa als neuer Datensatz.
Beispiel
Ein Installateur nutzt ein CRM und möchte Leads sofort im Vertrieb sehen. Der Betreiber richtet einen Webhook ein: Sobald ein passender Photovoltaik-Lead validiert ist, wird er als HTTP-Request an die Endpoint-URL des CRM gesendet. Wenige Sekunden nach Einlieferung erscheint der Kontakt samt Einwilligungsnachweis im Vertriebssystem – ohne manuellen Import.
Was eine verlässliche Zustellung ausmacht
Neben dem Kanal zählen Feldstruktur, Zeichensatz und Fehlerbehandlung. Ein robuster Delivery-Prozess bestätigt den Empfang, wiederholt fehlgeschlagene Übergaben und protokolliert jeden Versuch. So lässt sich später nachvollziehen, welcher Lead wann und mit welchem Ergebnis zugestellt wurde. Wichtig ist außerdem, dass mitgeführte Nachweise – etwa der Double-Opt-In – bei der Übergabe erhalten bleiben.
Bezug zu Leadnodes
Leadnodes stellt Leads über die für den Käufer passenden Kanäle zu: API, Webhook, CSV-Export oder direkte Integration in gängige Systeme. Die Übergabe erfolgt in der Regel in Echtzeit, unmittelbar nach Validierung und Routing. Mitgeführte Metadaten wie Quelle und Einwilligungsstatus bleiben am Lead erhalten. Fehlversuche werden erkannt, und das Reporting zeigt den Zustellstatus je Lead und Käufer – DSGVO-konform und mit Hosting in Deutschland.
Häufige Fragen
Welcher Zustellkanal ist der beste?
Das hängt vom Käufer ab. Wer schnelle Reaktion braucht, wählt API oder Webhook. Für batchbasierte Auswertung kann ein CSV-Export sinnvoll sein.
Was passiert, wenn eine Zustellung fehlschlägt?
Ein robuster Prozess wiederholt die Übergabe nach definierten Regeln und protokolliert den Fehler, sodass kein Lead unbemerkt verloren geht.
Wird der Einwilligungsnachweis mit zugestellt?
Idealerweise ja. Mitgeführte Nachweise sollten Teil der Übergabe sein, damit der Käufer die Herkunft der Einwilligung einsehen kann.
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