Das Double-Opt-In, kurz DOI, ist ein zweistufiges Verfahren zur Bestätigung einer Einwilligung. Im ersten Schritt trägt eine Person ihre Daten ein und stimmt zu, etwa Werbung oder einen Newsletter zu erhalten. Im zweiten Schritt erhält sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst der Klick auf diesen Link schließt das Verfahren ab und macht die Einwilligung verifizierbar.
Der Zweck ist doppelt: Zum einen wird geprüft, ob die angegebene E-Mail-Adresse tatsächlich der Person gehört. Zum anderen entsteht ein dokumentierter Nachweis, dass die Einwilligung bewusst erteilt wurde.
Single-Opt-In versus Double-Opt-In
Beim Single-Opt-In genügt die Eingabe im Formular – es gibt keine Bestätigung per E-Mail. Das ist für die Person bequem, aber schwer nachweisbar und anfällig für falsche oder fremde Adressen. Das Double-Opt-In schließt diese Lücke, indem es den zweiten, verifizierten Schritt hinzufügt.
Beispiel
Ein Interessent fordert über eine Landingpage einen Photovoltaik-Vergleich an und setzt den Haken zur Werbeeinwilligung. Sekunden später erreicht ihn eine E-Mail: „Bitte bestätigen Sie Ihre Anfrage." Mit dem Klick auf den Link wird der Zeitstempel, die IP-Adresse und der Bestätigungszeitpunkt festgehalten. Damit liegt ein belastbarer Nachweis vor, den der spätere Lead-Käufer erwarten darf.
Was ein sauberer DOI-Nachweis enthält
Für die Beweiskraft empfiehlt sich, mindestens den Zeitpunkt der Anmeldung, den Zeitpunkt der Bestätigung, die IP-Adresse und den Wortlaut der Einwilligung zu protokollieren. Dieser Datensatz begleitet den Lead idealerweise über die gesamte Delivery hinweg, sodass jeder Empfänger die Herkunft der Einwilligung einsehen kann. Zur Rechtsgrundlage siehe Einwilligung.
Bezug zu Leadnodes
In Leadnodes lässt sich der DOI-Nachweis als Bestandteil des Leads mitführen. Kommt ein Lead über API, E-Mail, CSV, Zapier oder Make herein, werden E-Mail-Adresse und Telefonnummer geprüft und Dubletten erkannt. Der Bestätigungsstatus und die zugehörigen Metadaten bleiben am Lead erhalten und werden bei der Verteilung an den Käufer übergeben. So ist über die gesamte Kette hinweg transparent, ob und wann eine Einwilligung bestätigt wurde – DSGVO-konform und mit Hosting in Deutschland.
Häufige Fragen
Ist Double-Opt-In gesetzlich vorgeschrieben?
Das Verfahren selbst ist nicht ausdrücklich gesetzlich vorgeschrieben, hat sich aber als praktischer Weg etabliert, eine Werbeeinwilligung nachweisbar zu machen. Es erleichtert den Nachweis erheblich.
Wie lange sollte der Nachweis aufbewahrt werden?
Der Nachweis sollte so lange vorliegen, wie die Einwilligung genutzt wird, plus einen angemessenen Zeitraum darüber hinaus. Die konkrete Dauer richtet sich nach dem Einzelfall.
Was passiert, wenn niemand den Link bestätigt?
Ohne Bestätigung bleibt die Einwilligung unverifiziert. Solche Kontakte sollten nicht als werblich nutzbar behandelt werden.
Dieser Beitrag bietet allgemeine Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung. Möchten Sie sehen, wie Leadnodes den DOI-Nachweis mitführt? Demo buchen.