Warum Versicherungsleads einen eigenen Prozess brauchen
Versicherungen sind die größte Sparte im Leadhandel – und die mit den meisten Untersparten. PKV, BU, Altersvorsorge, bAV, Rechtsschutz, Wohngebäude, Hausrat, KFZ, Zahnzusatz, Pflegezusatz, Krankenversicherung für Beamte, Mediziner, Studenten oder Expats: Jede davon hat eigene Abnehmer, eigene Pflichtfelder und ein eigenes Preisniveau. Dazu kommt, dass ein Anruf beim Interessenten nur mit dokumentierter Einwilligung zulässig ist und der Vermittler für die Ansprache haftet. Ein Lead ohne nachweisbare Einwilligung ist für einen Makler nicht nur wertlos, sondern ein Risiko.
Leadnodes bildet diese Struktur ab: ein Lead-Typ je Sparte, Einwilligung und Herkunft je Kontakt, Verteilregeln und Preise je Abnehmer. Was ein Versicherungslead im Detail enthalten sollte, erklärt das Lexikon zum Versicherungslead.
Für wen sich Leadnodes in der Versicherungsbranche lohnt
- Leadgeneratoren und Vergleichsportale, die PKV-, BU- oder Altersvorsorge-Anfragen an Makler verkaufen und Zuordnung, Reklamation und Abrechnung nicht mehr in Tabellen führen wollen.
- Maklerpools und Vertriebsorganisationen, die Leads zentral einkaufen oder generieren und nach Sparte, Region und Kontingent auf angeschlossene Vermittler verteilen.
- Versicherungsmakler mit Vertriebsteams, die eingekaufte Leads auf Berater verteilen und sehen wollen, welche Quelle Termine bringt und welche nur Reklamationen.
- Callcenter, die Rohleads vorqualifizieren und qualifizierte Kontakte als eigenen Lead-Typ an Makler weitergeben.
Was Sie für den Start brauchen
Eine Liste Ihrer Sparten mit den jeweiligen Pflichtfeldern, Ihre Abnehmer mit Sparten, PLZ-Gebieten und Kontingenten sowie die Anbindung Ihrer Quellen. Die meisten Versicherungsvertriebe starten mit zwei bis drei Sparten – häufig private Krankenversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung – und erweitern danach. Wie Sie den Wert einer Anfrage über den ersten Kontakt hinaus ausschöpfen, zeigt der Ratgeber Ein Lead ist mehr wert als ein Abschluss.