Wie Lead-Routing in Leadnodes abläuft
Das Routing beginnt mit dem Auftrag. Jeder Empfänger hat einen oder mehrere Aufträge, in denen Sparte, Gebiet, Tages- und Gesamtkontingent, Lieferzeitfenster, Priorität und Zustellkanal hinterlegt sind. Trifft ein Lead per REST-API, Webhook, Formular oder Import ein, durchläuft er zuerst die Validierung mit Dublettenprüfung, Telefon- und E-Mail-Prüfung, Blacklists und Geo-/IP-Prüfung. Erst der geprüfte Lead geht in das Order-Matching, das ihn nach Priorität und Fairness dem passenden Auftrag zuordnet.
Passen mehrere Aufträge, entscheidet das gewählte Verteilmodell: reihum per Round-Robin, nach fester Priorität, nach Gebot oder per Ping-Post, bei dem Käufer zuerst anonyme Eckdaten sehen und nur der Gewinner die vollständigen Daten erhält. Lehnt ein Empfänger ab oder reagiert nicht rechtzeitig, greift der automatische Fallback. Die Zustellung erfolgt per Webhook, REST-API, E-Mail, Portal oder über eine der fertigen CRM- und Callcenter-Integrationen. Schlägt sie fehl, wiederholt Leadnodes die Übertragung automatisch und meldet den Vorfall.
Routing-Regeln ohne Programmierung ändern
Neben den Aufträgen steuert die Automations-Engine, was rund um das Routing passiert. Regeln folgen dem Prinzip Auslöser, Bedingung, Aktion: Ein neuer Lead-Eingang, eine fehlgeschlagene Qualitätsprüfung, eine Reklamation oder eine Tag-Vergabe kann eine Regel auslösen, die nur bei passenden Lead-Eigenschaften greift und dann Status ändert, Leads zeitverzögert freigibt, Webhooks auslöst, einen CRM-Export startet oder E-Mails und SMS versendet. Mehrere Aktionen pro Regel und eine steuerbare Reihenfolge bilden komplette Workflows ab.
Alle Regeln werden im Portal angelegt und geändert, ohne Entwickler. Jede Ausführung wird pro Lead mit Ergebnis protokolliert, sodass Sie im Streitfall sehen, welche Regel wann gegriffen hat. Käufer können Kontingente und Prepaid-Guthaben im Käuferportal selbst anlegen, sodass Kapazitätsänderungen nicht über Ihr Team laufen müssen.
International einsetzbar, Hosting in Deutschland
Leadnodes ist international einsetzbar: Aufträge lassen sich für ein oder mehrere Länder konfigurieren, Steuersätze, Zeitzonen sowie Telefon- und Datumsformate folgen dem Zielmarkt, und die Oberfläche gibt es auf Deutsch und Englisch. Gehostet wird in Deutschland, mit AV-Vertrag, DSGVO-konformem Consent-Tracking, mandantenfähiger Architektur und der Möglichkeit, Personendaten in Lieferantenansichten zu maskieren.